Marktforschung im digitalen Zeitalter

Aufgabe der Marktforschung

Bei der Planung und dem Verkauf von Werbeplätzen hilft die (digitale) Marktforschung, die systematisch alle dafür notwendigen Daten sammelt, aufbereitet und analysiert. Damit werden Informationen gewonnen, die dann die Grundlage für Marketing-Entscheidungen bilden. Dabei unterliegt die Marktforschung strengen Prinzipien: Sie muss objektiv sein, methodisch korrekt, formal und konzeptionell genau und richtig sowie aussagekräftig (repräsentativ).

Gerade die Struktur des Mediums Internet ist hier Fluch und Segen zugleich: Im Gegensatz zu klassischen Medien kann hier unmittelbar die Nutzung gemessen und zusätzlich eine Vielzahl an Informationen über den Nutzer gewonnen werden. Doch gleichzeitig ist es so vielfältig und kleinteilig, dass hier schnell unüberschaubare und besonders auch unvergleichbare Datenberge entstehen.

Hier hat die Marktforschung eine weitere wichtige Aufgabe: Sie muss objektive und transparente Standards finden, nach denen die Daten aller Webseiten gleichermaßen erhoben und dadurch gegenübergestellt werden können. Und dabei natürlich das persönliche Schutzrecht der Nutzer (Datenschutz) im Auge behalten.

Da dies nicht von einzelnen Unternehmen gewährleistet werden kann (Objektivität), haben sich in fast allen Ländern Marktforschungs-Verbände oder -Vereine gegründet, die diese Aufgabe übernommen haben. Sie entwickeln gemeinsam mit Vermarktern, Agenturen und Werbungtreibenden – und damit unabhängig von Einzelinteressen – Methoden, nach denen die Daten erhoben werden, setzen diese auch im Regelbetrieb um und führen Kennzahlen und Standards ein, die für alle gelten und so die Ergebnisse vergleichbar machen.

Im deutschsprachigen Raum haben sich die AGOF, die ÖWA und die NET-Metrix dieser Aufgabe angenommen haben. Einen kompakten Überblick über deren Arbeit, insbesondere ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede finden Sie auf den folgenden Seiten. Schauen Sie gerne rein!